Roxette

04.07.2025

Alle zwei Jahre wieder… Ich war wieder einmal, nach eben zwei Jahren, in der Nachbargemeinde Autogramme sammeln. Da ich es verpennt habe, für Roxette Fotos zu bestellen, musste ich vorher noch kurz beim Fotogeschäft meines Vertrauens vorbei um Fotos zu drucken. Mit dem E-Scooter fuhr ich danach in die Nachbargemeine und stellte mich ca. 30 Meter vom Backstage-Eingang in den Schatten. Wie jedes Mal gab es unterhaltsame Gespräche mit der Security und Staff. Leider verpeilte ich die Zeit, der Soundcheck von Roxette war schon vorbei. Es gab zwei Möglichkeiten, warten, bis sie zum Konzert kommen (21:45 Uhr - aktuelle Zeit 16:00 Uhr) oder nach Hause fahren und ein paar Stunden später nochmals zur Venue zu gehen. Ich blieb mit der Hoffnung, dass ich es nicht bereue….

Stunden später, viele Stunden später, bekam ich Besuch von der Bäuerin die gleich nebenan wohnt. Wir kennen uns schon seit Jahren weil ich ja regelmässig zum Sammeln vor Ort bin. Sie quatschte dann einen Mann an, der anscheinend für die Gäste verantwortlich ist. Mir war nicht wohl dabei den normalerweise verhalte ich mich eher ruhig. Er meinte dann nur, dass er mal schaue was er tun kann. Eine lange Zeit passierte wieder nichts doch plötzlich wurde das Tor einen Spalt geöffnet und der Mann und die Managerin von Roxette standen vor mir. Sie wollte mich kurz mal sehen und drückte mir noch ein Plektrum in die Hand.

Es dauerte danach wieder eine gefühlte Ewigkeit bis ich wieder angesprochen wurde. Es war jetzt ca. 21:00 Uhr, noch 45 Min. bis zum Auftritt. Es gab einen Plan und ich wurde eingeweiht, am liebsten wäre ich vor Freude im Dreieck gesprungen.

Das Tor öffnete sich und ich durfte eintreten. Ein paar Minuten später kam Lena Philipsson auf mich zu und signierte mein Foto, gefolgt von Per Gessle der schon mit ausgesteckten Arm auf mich zukam. Er signierte ebenfalls das Roxette Foto und noch ein einzelnes Foto von ihm. Danach durfte ich noch ein Selfie mit ihm machen. Ganz cool war, dass, ich glaube die ganze Crew von Festival in der Nähe standen und die Daumen für mich drückten. Ich bedankte mich bei allen für die Hilfe, die Unterstützung und verkrümelte mich wieder aus dem Backstage-Bereich, schwang mich auf den E-Scooter und fuhr in die Nacht hinein bzw. nach Hause.

Alles in allem stand ich fast 9 Stunden sinnlos herum aber schlussendlich hat sich meine Geduld ausbezahlt.



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