Will Smith

19.07.2025

Die "Will Smith Odyssee" begann am Samstag, 19. Juli um 09.25 Uhr, als ich mich mit dem Auto auf den Weg zum Flughafen machte. Der Privatjet hatte Verspätung, aber das änderte später nichts an der Tatsache, dass er in einem Van winkend an uns vorbeigefahren ist. Nun gut, ich war ja erst am Anfang meines Tages, es kann nur besser werden… dachte ich damals noch. Alle anderen rannten zu ihren Autos, um den Vans hinterher zu fahren. Ich lief genütlich zu meinem "Flitzer", offerierte einem anderen, anständigen Sammler noch einen Sitzplatz bei mir im Fahrzeug und zu zweit fuhren wir zu einem Park & Raid etwas ausserhalb der Stadt. Mit dem Bus und zu Fuss marschierten wir zum Hotel, wo Will Smith zu unseren grossen Überraschungen noch nicht eingetroffen war. Ich wartete etwas abseits der anderen Sammler, die übrigens auch aus anderen Ländern angereist sind. In der letzten Zeit liebe ich die Ruhe, auf "Dauergequatsche" habe ich keine Lust mehr. Etwa eine Stunde später wurde Will Smith, vom Soundcheck kommend, zum Hotel gefahren. Leider war ich zu spät bzw. ich wählte die falsche Seite und schaffte es nicht mehr rechtzeitig in seine Nähe.

Die Stunden vergingen, eine, zwei, drei, vier und die Chance, dass er das Hotel vor dem Konzert verlässt, wurde immer geringer. Sein Post bei Instagram half dabei auch nicht, denn das führte dazu, dass nun auch noch Neugierige und andere Fans vor dem Hotel standen. Sein Konzert war erst um 23:50 Uhr, meistens geht er 1 ½ / 2 Stunden vorher zur Venue. Ich wartete geduldig weiter, zwischendurch ging ich mal Pullern und wieder etwas später kaufte ich mir etwas zu essen. Die Stunden vergingen, nichts passierte und um 19:00 Uhr (nach knapp 10 Stunden) gönnte ich mir eine kurze Auszeit, ich fuhr nach Hause. Um 22:21 Uhr schrieb mir eine gute Kollegin, dass er, auf dem Weg zur Venue, beim Verlassen des Hotels nichts geschrieben hat.

Wieder frühzeitig war ich auf dem Weg nach Bern. Ich wartete zuerst in der Nähe des Haupteingangs. Als gegen 01:45 Uhr die Vans in Richtung Hintereingang abbogen, rannte ich ums Gebäude und stand, gut erzogen wie ich bin, ans Ende der Absperrung, quetschte mich nicht irgendwo dazwischen. Er stieg aus und fing auch gleich an zu schreiben aber auch dieses Mal war die Gier und der Neid anderen gegenüber so gross, dass es kommen musste, wie es kam: ich ging leer aus! Einige machten drei Fotos mit ihm (!!!), später sah ich, dass keines wirklich gut war. Vor mir standen noch zwei Mädels, sie hattten auch Pech. Ziemlich wütend und auch traurig fuhr ich nach Hause wo ich um 2:30 Uhr ankam. An schlafen war nicht zu denken, ich war so "geladen"…

Neuer Tag, neues Glück… oder auch nicht.
Will Smith war ein paar Tage in der Schweiz und gab am Mittwoch noch ein Konzert in Nyon. Dank ein paar nützlichen Infos enstschied ich mich, am Donnerstag frei zu nehmen und mit dem Zug nach Genf zu fahren. Ich bin frühzeitig los und war bereits um 12:00 Uhr bei JetAviation. Ich mache es kurz: er kam um ca. 13:30 Uhr im Van und wurde direkt zum Rollfeld gefahren. Ich bekam ihn nicht einmal zu Gesicht. Es kam anscheinend noch nie vor, dass ein Promi direkt zum Rollfeld gefahren wurde. Einmal ist das erste Mal.
 
Fazit: 24 Stunden Zeitaufwand für nicht, niente, nada!! Ob Hobby Horsing wohl eine gute Alternative wäre?



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