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Berlinale, 1. Tag

08. February 2013

Nachdem ich ausgeschlafen hatte druckte ich nach dem Frühstück noch die restlichen Fotos. Pünktlich um 11.25 Uhr wurde ich abgeholt und 5 Min. später gab es bei meinen Eltern Mittagessen. Früher als geplant fuhren wir zum Flughafen wo wir kurz nach 13.00 Uhr eintrafen. Die Boardkarte druckte ich bereits zu Hause, ich gab noch schnell mein Gepäck ab und lief zu der von mir immer wieder gefürchteten Sicherheitskontrolle. Laptop aus der Tasche, Gürtel und Schuhe ausgezogen, Jacke und Handtasche ebenfalls auf dem Förderband lief ich durch den Scanner und auch dieses Mal piepste das Mistding :-) Ach wie ich das hasse obwohl ich ja nichts zu verbergen habe. Nach dem abtasten kramte ich meine Sachen zusammen und lief direkt zum Gate 80 obwohl ich noch viel zu früh war. Ich nahm den Laptop wieder aus der Tasche und checkte in aller Ruhe meine Mails. Ich hatte noch eine "wichtige" Mail zum beantworten den gestern wurde ich von einem Fotografen kontaktieren der mich während der Berlinale gerne begleiten möchte. Mal schauen wie das wird, geplant ist ein Treffen morgen früh um die Details zu besprechen. Um 15.43 Uhr hob der Flieger ab, der Flug dauerte 1 Std. und 10 Min, kurz vor 17.00 Uhr sind wir sicher gelandet. Noch auf dem Flughafen kaufte ich mir alle Fahrscheine (Tageskarten AB /ABC) für die vier Tage meines Aufenthaltes. Wie geplant nahm ich um 17.49 Uhr die Bahn in Richtung Dessau, stieg in der Friedrichstrasse um und fuhr bis zum Anhalter Bahnhof. Nach dem Check-In im Hotel zog ich mich wärmer an und machte ich mich gleich auf den Weg zum Berlinale Palast bzw. Hyatt Hotel wo ich kurz nach 19.00 Uhr ankam. Dort traf ich drei Freunde aus Deutschland und nach der wie immer herzlichen Begrüssung informierten sie mich kurz, wenn ich alles verpasst hatte. Plötzlich sagte einer so ganz nebenbei "hei, jetzt ist gerade Bastian Pastewka an uns vorbei gelaufen". Zu spät um ein Autogramm zu holen oder ein Foto zu machen, gerade erst angekommen liess meine Reaktionszeit noch zu wünschen übrig : Nun gesellte sich auch meine Schweizer Sammlerfreundin zu uns, sie stand bis dahin am roten Teppich. Ein paar Minuten später wurde die 63. Berlinale offiziell eröffnet und für uns wurde es Zeit etwas zu essen.

Auf McD hatte ich keine Lust also gingen meine Kollegin und ich in die Arkaden um im Subway an Sandwich zu essen. Man lernt nie aus, ich war noch nie im Subway und ich darf sagen, es war richtig lecker : Kurz nach 20.45 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum Berlinale Palast wo wir zuerst in der 3. und etwas später in der 2. Reihe standen, gleich dort wo die Fahrzeuge hielten. Plötzlich sah jemand Max Riemelt der nicht über den Teppich den Berlinale Palast verliess. Wir rannten ihm hinterher und bekamen beide ein Autogramm, mein erstes Berlinale Autogramm und das um ca. 22.15 Uhr.

Die guten Plätze am Teppich waren in der Zwischenzeit natürlich weg aber wir drängelten uns wieder nach vorne, zum Glück hatte es nicht mehr so viele Leute. Laut wurde es wieder als Jane Fonda den Berlinale Palast verliess uns aber mit Handzeichen deutlich machte, dass sie müde sei. Sie winkte noch kurz, stieg ein und fuhr davon. Genervt hat mich später als ich hörte, dass sie beim Hotel pro Person 3 geschrieben hat! Was solls, wer nicht will... Heike Makatsch musste auf die Limousine warten, sie hätte genügend Zeit gehabt ein paar Autogramme zu schreiben aber sie hat alle Rufe gekonnt ignoriert.

Meine Schweizer Freundin hat sich dann verabschiedet, sie war ja auch schon seit 7.00 Uhr unterwegs. Ich blieb noch stehen und konnte noch Martina Gedeck auf meinem Baader Meinhof Komplex Foto sammeln.

Für mich war dann kurz nach Mitternacht Schluss, dachte ich :-). Ich holte mir im McD noch einen Kaffee und einen Muffin und wollte eigentlich meinen drei deutschen Freunden tschüss sagen als gerade Bastian Pastewka den Berlinale Palast verliess. Ich bekam doch noch ein Doppelfoto mit ihm, ein Autogramm habe ich nicht geholt weil er schon sehr in Eile war (er hatte vorher schon einige geschrieben und seiner Freundin/Frau war kalt).

Kurze Zeit später lief auch Michael Mendl an mir vorbei und ich bat ihm um ein Autogramm. Er wollte nicht was auch verständlich war, hatte er doch gerade seinen rechten Arm eingegipst und konnte gar nicht schreiben. Ich liess aber nicht locker und bekam mein Autogramm. Bei den Leuten vorher hat er nicht geschrieben, genau aus diesem Grund, aber ich habe eines bekommen, es sieht entsprechend aus :-)

Einer meiner Freunde war noch mit einer anderen Person im Gespräch bzw. am Autogramm holen und Foto machen als Mario Adorf aus dem Gebäude kam. Er hat richtig viel geschrieben und war zu meiner Überraschung richtig gut drauf (ich habe ihn schon anders erlebt).

Zum Schluss sammelte ich noch Dani Levy, ein Schweizer Regisseur der in Berlin wohnt. Er hat sich richtig gefreut, dass jemand Schweizerdeutsch spricht und wollte wissen woher ich komme und warum ich in Berlin bin. Freude zeigte er auch als ich ihm ein Foto zum signieren hinhielt. Ich bekam ein Autogramm mit Widmung und ein Freund machte noch ein gemeinsames Foto.

Mit einer anderen Sammlerin (unsere Wege kreuzen sich jedes Jahr in Berlin) lief ich zurück ins Hotel wo ich kurz nach 3.00 Uhr endlich ins Bett ging. Gute Nacht!   




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