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Berlinale, 3. Tag

19. February 2010

Ein Tag zum vergessen, Sightseeing hätte sicher mehr gebracht!

Heute trafen wir uns schon um halb elf in der Früh. Auf dem Plan stand Tom Felton, dem Darsteller von Draco Malfoy. Zuerst gingen wir noch Fotos entwickeln und standen dann vor dem Mandala und warteten auf Tom. Zwischendurch stand ich auch mal vor dem Ritz und vor dem Hyatt. Kurz nach zwölf, lief Ben Foster an uns vorbei. Sofort suchte ich sein Foto und rannte ihm hinterher. Er signierte mein Foto und erkundigte sich sogar nach meinem Befinden, ein ganz netter Typ. Ich fühlte mich nicht besonders, deshalb entschied ich mich, gegen 14.00 Uhr ins Hotel zu fahren um etwas zu schlafen. Um 16.30 Uhr bekam ich eine SMS von Andy, er und Ralf hatten Meinungsverschiedenheiten und Andy entschied, bereits heute wieder nach Hause zu fahren. Um 17.20 Uhr war ich wieder unterwegs zum Mandala. Dort war immer noch nichts los und so lief ich rüber zum Ritz wo ich zu meiner Überraschung Andy traf. Wir haben uns unterhalten, dann gab's ein gemeinsames Foto und dann musste er auch schon zur Busstation. Ich blieb beim Ritz und konnte live miterleben, wie arrogant sich Gerard Depardieu verhält. Als er ankam unterschrieb er kein einziges Foto, sagte nur „après“ und verschwand im Hotel. Ich entschied mich wieder für einen Ortswechsel, zuerst holte ich mir in der Arkade etwas vom Chinesen und stand dann eine zeitlang vor dem Mandala und im Hyatt. Im Hyatt standen wir aber nicht all zu lagen, wir wurden „rausgeschmissen“ (ist anscheinend normal, man kann fast die ganze Berlinale lang dort stehen aber zwei/drei Tage vor dem Ende des Festivals, wird man regelmässig rausgeschmissen). Im Mandala wollte ich noch ein Umschlag für Tom Felton (Briefmarken holte ich in der Arkade, den Brief schrieb ich auch dort) deponieren. Leider war das nicht möglich, gemäss Personal wohnt er nicht im Mandala. Komisch, warum geht er dann dort seit Tagen ein und aus... Ich wechselte gegen 19.00 Uhr nochmals zum Ritz-Carlton und durfte wieder erleben, wie „nett“ sich Gerard Depardieu verhält. Wieder signierte er kein Autogramm, er habe keine Zeit. Es fuhren drei gleiche Taxen vor, er stieg in eines, seine Begleiter in die beiden anderen. Ein geschicktes Ablenkungsmanöver um seine Verfolger abzuhängen. Ich lief darauf nochmals zum Hyatt und wartete auf Moritz Bleibtreu und Co, leider fast ohne Erfolg, ich konnte noch Hannes Jaenicken sammeln. Um 21.30 Uhr lief ich nochmals zurück zum Ritz. Um 23.30 Uhr kam Depardieu zurück, an der Premiere seines Filmes war er angeblich gar nicht. Belagert von Händlern signierte er wieder kein Foto und verschwand im Hotel. Zeit für mich, ins Hotel zu fahren und zu packen.

Gesammelte Autogramme:
Ben Foster, Hannes Jaenicke




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