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Wimbledon

24. June 2010

Heute verbrachten wir den ersten Tag in Wimbledon. Es war ein ganz spezieller Tag in Wimbledon: Queen Elizabeth besuchte nach 33 Jahren die Championship. Entsprechend gross war das Aufgebot der Sicherheitsleute und unbeschreiblich die Atmosphäre, als sie sich zu Fuss durch die Menge zum Millennium Building begab. Sie wurde sehr gut abgeschirmt aber ich hätte mich eh nicht getraut, sie um ein Autogramm zu bitten. Zum anderen hätte sie meinen Wunsch wohl kaum erfüllt. Ich konzentrierte mich deshalb auf die Tennisspieler, z.B. Jo-Wilfried Tsonga und Sam Stosur die beide im Einsatz waren :-) Jo-Wilfried spielte auf Court No 2 für den wir Tickets hatten. Nach den Matches auf den Aussencourts begleiten Sicherheitsleute die Spieler jeweils durch die Menschenmenge zum Millennium Building (Pressekonferenz). Es lohnte sich also, frühzeitig beim Court-Ausgang zu stehen ;-) Die Partie war ziemlich ausgeglichen, deshalb stand ich doch etwas zu früh beim Ausgang. Egal, nachdem der Match zu Ende war, verliess Alexandr Dolgopolov den Court. Dolgopolov war nicht bereit, zu unterschreiben was verständlich war, unterlag er doch im 5. Satz mit 10:8. Kurze Zeit später folgte Jo-Wilfried Tsonga der sich gleich den ersten Stift schnappte und zu signieren begann; mein Foto war zum Glück auch dabei. Auf einem anderen Court spielte Samantha Stosur Doppel. Ihre Unterschrift hatte ich bereits, jedoch nicht auf einem Foto. Ich schaute, dass ich rechtzeitig beim Court-Ausgang stand was mir auch gelang. Auch sie gab wie immer freundlich und mit einem Lächeln Autogramme. Da ich eh schon unterwegs war, schaute ich noch kurz bei den Trainigsplätzen (Aorangi Pavilion) vorbei. Nur ein paar Minuten später kam Roger Federer vorbei, er beendete kurz zuvor sein Training. Ich habe sie nicht gezählt aber ich vermute, dass er rund 50 Autogramme geschrieben hat! Es standen sehr viele Leute dort und es waren nur einzelne, die danach keine Unterschrift hatten. Auf dem Rückweg zum Court No 2 begegnete ich noch Guy Forget. Wauw, was für ein schöner Zufall, im März in Zürich hatte ich kein Foto mit. Ich rannte ihm nach und bat ihn um eine Unterschrift auf meinem Foto. Er war sehr freundlich und sein Begleiter sogar etwas überrascht, dass ihn doch noch jemand kannte. Für den ersten Tag waren meine Erfolge nicht schlecht. Mein Traum, ein Autogramm und ein paar Worte mit Kim Clijsters war jedoch noch nicht erfüllt … Der Tag ging langsam zu Ende und um ca. 23.15 Uhr waren wir wieder im Hotel.




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