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Nana Mouskouri


11.03.2018

Morgen gibt Nana Mouskouri ein Konzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Da ich arbeite versuchte ich mein Glück bereits am Vortag und dieses Mal verriet ich niemandem davon. Ich bin um 13:20 Uhr zu Hause los und traf kurz nach 14:00 Uhr beim Hotel ein. Es kamen eigentlich mehrere in Frage, ich entschied mich für eines davon und wartete dort in der Lobby. Ich sammelte nach Bauchgefühl und wollte mich auch von niemandem beeinflussen lassen, deshalb das Stillschweigen.

Etwa eine Stunde nach meiner Ankunft traf ein Gruppe älterer Leute ein und irgendwie glich eine Person Nana Mouskouri, ich war mir aber überhaupt nicht sicher. Die neuen Hotelgäste nahmen den Fahrstuhl und verschwanden auf ihren Zimmern. Ein paar Minuten später ging ich an die Rezeption und fragte ob das vorhin Nana Mouskouri war. Die nette Dame vom Empfang konnte oder wollte mir jedoch keine Auskunft darüber geben, ich konnte es verstehen, Diskretion ist das A und O in einem 5 Sterne-Hotel.

Ich blieb in der Lobby und etwas später lief einer der Begleitpersonen von vorhin an mir vorbei. Ich tätigte eine Google-Suche: "Ehemann von Nana Mouskouri" und Bingo, es war (ist) André Chapelle! Bei seiner Rückkehr sprach ich ihn an und fragte nach Nana Mouskouri. Er erzählte mir, dass sie so um 19:00/19:15 Uhr in die Lobby kommt. Ich war gespannt ob die Aussage stimmt, setzte mich hin, nippte an einem Hugo und wartete….

19.00 Uhr war schon lange vorbei aber Nana Mouskouri habe ich bis anhin noch nicht gesehen, dafür ihr Ehemann ein paar Mal und einige Bandmitglieder sie sich in der Lobby trafen. Sie verschwanden dann wieder im Fahrstuhl bzw. Treppenhaus um 30 Min. später wieder in der Lobby zu erscheinen. Um 19.30 Uhr verliess André Chapelle den Fahrstuhl, schaute mich an, lächelte und hielt den Daumen hoch. 10 Min. später erschien auch endlich Nana Mouskouri in der Lobby. Zuerst unterhielt sie sich mit zwei Musiker, danach war ich an der Reihe. Sie war sehr nett, signierte zwei Fotos für mich und zu meiner Überraschung war sie auch für ein Selfie zu haben. Alle um uns herum freuten sich für mich, ich bedankte mich mehrmals artig und machte mich auf den Heimweg.

Für mich hat es sich gelohnt alleine loszuziehen und niemandem Bescheid zu geben. Es war alles sehr entspannt, keine Hektik, keine Spekulationen und niemand der nervt. Mir war es nie langweilig, manchmal sass ich einfach in der Lobby und genoss die Stille, herrlich. Ich vertraue meinem Bauchgefühl, dieses Mal ging mein Plan auf.

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